Knack!
Pippa pickte. Einmal. Zweimal. Dreimal.
Dann – da war die Welt!
Groß und hell und warm.
Pippa blinzelte. Wo war Mama?
Sie schaute nach links. Kein Mama.
Sie schaute nach rechts. Kein Mama.
Da – ein Laut! „Gick-gack!“
Pippa hüpfte los. Tipp-tapp, tipp-tapp!
Aber das war keine Mama. Das war Ente Emma mit ihren breiten Füßen.
„Piep?“, fragte Pippa.
„Gick-gack“, sagte Emma freundlich und watschelte weiter.
Pippa seufzte. Keine Mama.
Da – noch ein Laut! „Muh-muh!“
Pippa hüpfte schneller. Tipp-tapp-TAPP!
Aber das war Kuh Lotte mit ihrem dicken Bauch.
„Piep?“, fragte Pippa.
„Muuuuh“, sagte Lotte sanft. Keine Mama.
Pippa blieb stehen. Die Wiese war so groß. Und Pippa war so klein. Ihre gelben Federn zitterten ein bisschen.
Und dann dachte Pippa: Vielleicht muss Mama mich auch finden.
Sie holte tief Luft.
„PIEP-PIEP-PIEP!“
Ganz laut. Ganz mutig.
Stille.
Dann – ganz nah – „Guck-guck-guck!“
Das kannte Pippa! Das war Mamas Stimme!
Und da war Mama-Henne, die ganze Zeit schon ganz in der Nähe gewesen war.
„Piep“, machte Pippa leise und kuschelte sich unter Mamas warme Flügel.
Mama-Henne breitete die Flügel weit aus.
Warm. Dunkel. Weich.
Pippa schloss die Augen.
Gefunden.













